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Tach !
Willkommen bei uns, werte Pissflitschen und Asi-Punks.
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durch ? Dann schaut mal ab und zu bei uns rein. Die übelsten Typen aus Ruhrpott und Sauerland bieten euch demnächst:
 
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Wagnerrallye : Oi ! The Bericht
So, jetzt wollen wir dieses glorreiche Kapitel mal abschließend kommentieren, danach gehts weiter mit Neuem. Immer weiter...
Eigentlich wollte ich gar nix mehr dazu schreiben, schließlich gibbet ja ne eigene Homepage dafür. Daher fasse ich mich auch kurz, denn langweilen wollen wa ja nicht.
Das Casting war etwas verwirrend, aber lustig. Münte wurde kurzerhand zum Schirmherr berufen, und als dann auf dem Parkplatz lediglich 22 Bewerber-Autos standen, dachte ich: „Oh, da haben wir ja doch ne Chance.“ Und richtig: Auf einmal standen wir auf der großen Bühne, guckten etwas verwirrt in die doch beachtliche Menschenmenge, geschafft!
Tja, da hatten wir wirklich nicht mit gerechnet. Jetzt hieß es: Improvisieren. Schließlich hatten wir uns in keinster Weise irgendwie vorbereitet, sowas nimmt ja die Spontaneität, gell? Komisches Wort, Spontaneität. Wird aber so geschrieben. Egal, auf jeden Fall hatten wir keinen blassen Schimmer von Wagner.
Beim Training in Suderwich (schönes Örtchen, müßt ihr mal hin, im Ernst) bekamen wir dann schon ne Kostprobe von dem, was uns in den nächsten Tagen erwartete: Ein LSD-Trip ohne LSD. Die Teams beschnupperten sich, und die Rennleitung um Schlingensief entpuppte sich als Super-Truppe.

Horst Gellonek kannten wir schon von den Freakstars, ein Medienprofi erster Güte, wollte gar nicht mehr aus Ditzes Trooper raus. Eva Zander (sehr charmant und trotz 77 Jahren immer noch äußerst attraktiv) vom ADAC Ostpreußen war wohl schon beim Church of Fear-Projekt dabei, ebenso wie der Oberstaatsanwalt a.d (Name vergessen) und Jörg, der Fragenausdenker. Dazu kamen noch viele andere wie Friedrich Nietzsche, Marc, Christoph A., Mechaniker Tochtrop, Rudi Zänker, alles geprüfte Aktionisten und super drauf. 
Und dann ging der Trip los. Schlingensief heizte immer medienwirksam bei den Starts, Zwischenstopps und Zieleinläufen die Meute auf. Super, datt kann er wie kaum ein anderer. 

Und wir, mit 1. Geige aufm Dach, mußten uns mit knallharten Aufgaben abquälen, die ich jetzt aber im Einzelnen nicht nochmal aufkochen möchte. Hört sich ja einfach an, das Campus-Radio der Ruhr-Uni Bochum zu finden, aber für einen Enser Anti-Studenten ist die Ruhr-Uni wirklich die Hölle. Na ja, der 1. Tag war wirklich hart, aber danach fingen wir an, die ganze Sache zu genießen. Mit unserem Telefon-Joker aus Kray haben wir ja auch einen Podestplatz erklommen.

Der Tag mit Zwischenstopp in Bottrop war echt geil. Wir hatten gerade gelernt, daß es die „Rösner & Degowski-Bank“ in Gladbeck nicht mehr gibt, und wenig später fährt man wieder mit Riesen-Bimborium einen Marktplatz an, man hört, wie Schlingensief uns schreiend, euphorisch ankündigt (die anderen Teams natürlich auch, da war er wirklich unparteiisch), und zwischendurch mal wieder ein Kamerateam oder einen FAZ-Redakteur im Panzer, das war wirklich der Hammer!

Eigentlich habe ich mich nur beworben, um mal zu sehen, wie so eine Schlingensief-Aktion abläuft. Jetzt weiß ich es. Kontrolliertes Chaos, würde ich sagen. Alles dient der Sache, alles muß inszeniert werden, um von den Leuten richtig wahrgenommen zu werden. Aber wie gesagt, das ist alles schon wieder Vergangenheit, den Renn-Overall trage ich jetzt immer beim Grillen, und was kommt jetzt???

Euer Tannhäuser


PS: Zu den anderen Teams kann ich eigentlich nicht viel sagen, man hatte ja immer viel mit sich selber zu tun. Clemens und Lutz („die Ambitionierten“) haben den Sieg auf jeden Fall verdient, das sind ja richtige Wagner-Fans, nochmals herzlichen Glückwunsch. Die Berliner waren auch nett, eigentlich waren alle nett, nur die WAZ-Typen (9. Platz, hihi) haben etwas dick aufgetragen. Macht aber nix. Grüße an Olli + Urs vom Team „Essen-Süd“, wir sehen uns Freitag hoffentlich in Kettwig. Einen trinken...

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